milgamma® protekt: FAQ

Fußgymnastik bei Diabetes

Was ist milgamma® protekt eigentlich genau? Wofür wird es angewendet und wie wirkt es? Die häufigsten Fragen rund um das rezeptfreie Benfotiamin-Präparat haben wir hier für Sie beantwortet.

Was ist milgamma® protekt?

milgamma® protekt ist ein rezeptfreies Arzneimittel mit dem einzigartigen Wirkstoff Benfotiamin. Das Vitaminpräparat wird unter anderem eingesetzt zur Behandlung von Neuropathien (Nervenschäden) bei Diabetes, die durch einen Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden.

Wofür wird milgamma® protekt angewendet?

milgamma® protekt wird angewendet…

  • …bei Nervenschäden (Neuropathien) durch diabetesbedingten Vitamin-B1-Mangel
  • …zur Therapie oder Prophylaxe von klinischen Vitamin-B1-Mangelzuständen, sofern diese nicht ernährungsmäßig behoben werden können.
  • …zur Behandlung von Neuropathien und kardiovaskulären Störungen, die durch Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden.

Was ist Benfotiamin?

Bei Benfotiamin handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin B1, die 5-mal besser vom Körper aufgenommen wird als Vitamin B1 selbst.

Wie wirkt milgamma® protekt?

Der in milgamma® protekt enthaltene Wirkstoff Benfotiamin behebt den Vitamin-B1-Mangel als eine Ursache von Nervenschädigungen. Auf diese Weise greift milgamma® protekt direkt in die Entstehung von diabetischen Nervenschädigungen ein und lindert so neuropathische Begleitsymptome wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Füßen. Bei regelmäßiger Einnahme schützt milgamma® protekt so die Nerven vor den Folgeschäden des Vitamin-B1-Mangels. Mehr zur Wirkweise

Wie ist die richtige Dosierung?

Falls Ihnen Ihr Arzt milgamma® protekt nicht anders verordnet hat, ist die übliche empfohlene Dosis: 1x täglich 1 Filmtablette. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Wann und wie nehme ich milgamma® protekt ein?

Am besten, Sie nehmen die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Wann Sie die Tabletten einnehmen macht keinen Unterschied. Es ist aber ein bestimmtes Ritual empfehlenswert, damit keine Tablette vergessen wird: zum Beispiel die regelmäßige Einnahme zum Frühstück oder Mittagessen.

Wie lange kann bzw. soll ich milgamma® protekt einnehmen?

Zur Therapie von Neuropathien sollte milgamma® protekt zu Beginn über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen eingenommen werden. Anschließend erfolgt die Weiterbehandlung gemäß therapeutischem Erfolg. Sollte nach vier Wochen keine oder eine zu geringe Wirkung erkennbar sein, sollte die Therapie der Beschwerden überprüft werden. Fragen Sie in diesem Fall bitte Ihren Arzt um Rat.

Muss ich Broteinheiten/Berechnungseinheiten (BE) bei der Einnahme von milgamma® protekt berücksichtigen?

Nein, bei milgamma® protekt-Tabletten fallen keine BEs an. Das Präparat ist im Übrigen auch gluten- und laktosefrei.

Muss ich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten?

Wechselwirkungen mit anderen Diabetes- wie auch Herz-Kreislauf-Präparaten und anderen Medikamenten zur Behandlung der diabetischen Polyneuropathie (Neuropathie) sind nicht bekannt. milgamma® protekt ist damit eine sinnvolle Ergänzung zu Standardpräparaten, die bei Diabetes oder zur Behandlung neuropathischer Schmerzen eingesetzt werden.

Benötige ich bei Einnahme von milgamma® protekt weniger Insulin oder andere Diabetesmittel?

milgamma® protekt hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und beeinflusst Ihre „Blutzucker-Einstellung“ nicht. Das gibt Ihnen die Sicherheit, durch milgamma® protekt keine Unterzuckerung (Hypoglykämie) zu erleiden. milgamma® protekt kann auch zusammen mit Antidiabetika einschließlich Insulin ohne Dosisanpassung angewendet werden.

Benötige ich ein Rezept?

Nein, milgamma® protekt ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Das Benfotiamin-Präparat ist zwar apothekenpflichtig, aber unterliegt aufgrund seiner guten Verträglichkeit nicht der Verschreibungspflicht. Es kann also ohne Rezept in der Apotheke – und nur dort – gekauft werden.

Kann ich ein kostenloses Muster von milgamma® protekt erhalten?

Weil es sich um ein apothekenpflichtiges Arzneimittel handelt, ist es leider gesetzlich untersagt, Muster direkt an Patienten abzugeben.

Wird milgamma® protekt von meiner Krankenkasse erstattet?

Gesetzliche Krankenkassen ersetzen die Kosten für rezeptfreie Präparate, wie milgamma® protekt, häufig nicht. Anders sieht es dagegen bei den privaten Krankenversicherern aus. Sie erstatten die Kosten für milgamma® protekt in vielen Fällen. Dies sollten Sie jedoch direkt mit Ihrer privaten Krankenversicherung klären. Lassen Sie sich bei Bedarf eine Bescheinigung von Ihrem Arzt ausstellen, in der die medizinische Notwendigkeit für die Einnahme von milgamma® protekt näher begründet wird.

Welche Dosierung wird empfohlen?

In einer Filmtablette milgamma® protekt stecken 300 mg Benfotiamin. Meist genügt daher die Einnahme von nur 1 Tablette pro Tag, um die erwünschten Wirkungen zu erzielen.

milgamma® protekt

Ihre rezeptfreie Lösung bei Nervenschäden (Neuropathien) durch diabetesbedingten Vitamin-B1-Mangel:

milgamma® protekt
  • Lindert so Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl und Schmerzen in den Füßen
  • Schützt so die Nerven vor den Folgeschäden eines Vitamin-B1-Mangels
  • Mit dem einzigartigen Wirkstoff Benfotiamin
  • Nur 1 Tablette täglich
  • Rezeptfrei in der Apotheke

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milgamma® protekt: Gebrauchsinformation zum Download

Gebrauchsinformation

Lesen Sie bitte die Gebrauchsinformation sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme von milgamma® protekt beginnen. Nehmen Sie milgamma® protekt genau wie beschrieben bzw. nach Anweisung Ihres Arztes ein.

Hätten Sie's gewusst?
  • Früher oder später leidet etwa ein Drittel der Diabetiker an Nervenschäden, oft beruhen diese auch auf einem Vitamin-B1-Mangel. Mehr erfahren

  • Ein erhöhter Blutzuckerspiegel hat häufig zur Folge, dass der Bedarf an Vitamin B1 steigt. Mehr erfahren

  • Neben einer guten Einstellung der Blutzuckerwerte ist für Diabetiker auch der Ausgleich eines Vitamin-B1-Mangels wichtig. Mehr erfahren

  • Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühle in den Füßen können auf das Vorliegen von diabetischen Nervenschäden hinweisen. Mehr erfahren

  • Vitamin B1 zählt zu den empfindlichsten Vitaminen. Selbst bei schonender Zubereitung von Lebensmitteln geht etwa ein Drittel des Vitamins verloren. Mehr erfahren

  • In etwa 85 Prozent der Fälle sind diabetische Nervenschäden für die Entwicklung eines diabetischen Fußsyndroms verantwortlich oder zumindest daran beteiligt.

  • milgamma® protekt enthält den einzigartigen Wirkstoff Benfotiamin. Dabei handelt es sich um eine Vitamin-B1-Vorstufe, die vom Körper besonders gut aufgenommen werden kann. Mehr erfahren

  • Ein Mangel an Vitamin B1 kann Nervenschäden auslösen und verstärken und zu Empfindungsstörungen wie Kribbeln in den Beinen führen. Mehr erfahren