Fuß-Check: Selbsttest

Fuß-Check: Selbsttest

Bei der Diagnose der Neuropathie können Sie sich ganz auf Ihren Arzt verlassen. Für diesen stehen erst einmal konventionelle Untersuchungsmethoden im Vordergrund, die völlig harmlos und schmerzlos sind. Bei einer ersten Einschätzung kann Ihnen unser Fuß-Check helfen.

Machen Sie jetzt Ihren persönlichen Fuß-Check!

Finden Sie durch Beantwortung von ein paar einfachen Fragen heraus, ob eine Neuropathie Ursache Ihrer Beschwerden sein kann. Eine Neuropathie kann unterschiedliche Ursachen haben. Möglicherweise beruht diese auch auf einem Vitamin-B1-Mangel. Beachten Sie, dass der Fuß-Check Hinweise auf eine Neuropathie geben kann, aber keine ärztliche Diagnose ersetzt!

Beantworten Sie folgende Fragen mit „Ja“ oder „Nein“:

  • Haben Sie Diabetes?

  • Haben Sie manchmal ein Kribbeln in den Füßen?

  • Verspüren Sie gelegentlich ein Brennen in den Füßen?

  • Haben Sie öfters ein Taubheitsgefühl in den Füßen?

  • Leiden Sie an Schmerzen in den Füßen?

  • Haben Sie trockene, rissige Haut an den Füßen?

  • Beobachten Sie Rötungen, Schwellungen und Schwielen an den Füßen?

  • Fühlen Sie sich oft unsicher auf den Beinen?

  • Bleiben Sie öfters mit den Füßen hängen, so dass Sie stolpern?

  • Haben Sie oft schlecht heilende Wunden an den Füßen?

  • Passiert es Ihnen, dass Sie kleine Verletzungen an den Füßen gar nicht spüren?

Neuropathie: Untersuchungen beim Arzt

Folgende Untersuchungen kann der Arzt im Rahmen der Diagnosestellung durchführen:

Ärztliche Untersuchung Ärztliche Untersuchung: Um abzuklären, ob eine Neuropathie vorliegt, wird der Arzt zuerst Ihre Blutzuckereinstellung prüfen, Ihnen Fragen zu Ihren Beschwerden stellen und sich den Zustand Ihrer Füße anschauen. Im Anschluss daran führt er eine einfache neurologische Untersuchung in mehreren Schritten durch.
Berührempfinden Berührempfinden: Mit einem Nylonfaden (Monofilament) prüft der Arzt, wie empfindlich Sie auf Druck und Berührung am Fuß reagieren.
Temperaturempfinden Temperaturempfinden: Mit einem speziellen Instrument untersucht der Arzt, wie empfindlich Sie auf Wärme und Kälte an den Füßen reagieren. Der sogenannte Tip Therm® verfügt über eine Kunststoffoberfläche, die als relativ warm empfunden wird und eine Metalloberfläche, die auch bei Raumtemperatur ein Kältegefühl auslöst.
Vibrationsempfinden Vibrationsempfinden: Mit dem sogenannten Stimmgabel-Test kann der Arzt testen, wie deutlich Vibrationen am Fuß wahrgenommen werden.
Muskeleigenreflexe Muskeleigenreflexe: Ein Reflexhammer kommt zum Einsatz, um die Muskelreflexe zu untersuchen.
Beindurchblutung Beindurchblutung: Durch eine ausführliche Inspektion der Haut und das Tasten der Pulse an den Arterien des Fußes (Fußpulse) kann der Arzt feststellen, ob die Durchblutung in den Beinen in Ordnung ist.
Reizleitgeschwindigkeit Reizleitgeschwindigkeit: Falls bereits eine Neuropathie diagnostiziert wurde, kann der Arzt durch eine Messung der Reizleitgeschwindigkeit der Beinnerven feststellen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.
Ultraschall Ultraschall und/oder Magnetresonanz-Angiografie: Eine bildgebende Darstellung der Beinarterien durch Ultraschall und/oder Magnetresonanz-Angiografie (beide Untersuchungsverfahren sind schmerzlos) dient zur Diagnose-Sicherung, wenn der Arzt eine Beteiligung der Gefäße an den Beschwerden vermutet.

Gut zu wissen: Der Arzt kann außerdem beurteilen, ob ein Vitamin-B1-Mangel als eine mögliche Ursache der Neuropathie vorliegt und behandelt werden sollte.

Hätten Sie's gewusst?
  • Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühle in den Füßen können auf das Vorliegen von Nervenschäden hinweisen. Eine mögliche Ursache ist ein Vitamin-B1-Mangel. Mehr erfahren

  • Ein Mangel an Vitamin B1 kann Nervenschäden auslösen und verstärken und zu Empfindungsstörungen wie Kribbeln in den Füßen führen. Mehr erfahren

  • Früher oder später leidet etwa ein Drittel der Diabetiker an Nervenschäden. Ursache für diese kann ein Vitamin-B1-Mangel sein. Mehr erfahren

  • Neben einer guten Einstellung der Blutzuckerwerte ist für Diabetiker auch der Ausgleich eines Vitamin-B1-Mangels wichtig. Mehr erfahren

  • Ein erhöhter Blutzuckerspiegel hat häufig zur Folge, dass der Bedarf an Vitamin B1 steigt. Mehr erfahren

  • milgamma® protekt enthält den einzigartigen Wirkstoff Benfotiamin. Dabei handelt es sich um eine Vitamin-B1-Vorstufe, die vom Körper besonders gut aufgenommen werden kann. Mehr erfahren

  • Vitamin B1 zählt zu den empfindlichsten Vitaminen. Selbst bei schonender Zubereitung von Lebensmitteln geht etwa ein Drittel des Vitamins verloren. Mehr erfahren