Tipps für Menschen mit Diabetes

  • Routineuntersuchungen beim Arzt wahrnehmen

    Routineuntersuchungen beim Arzt wahrnehmen

    Achten Sie darauf, dass Sie Ihre regelmäßigen Kontrolluntersuchungen nicht verpassen. Der Hausarzt kann die selbstgemessenen Blutzuckerwerte durchsehen und auch den HbA1c-Wert (Blutzuckerlangzeitwert), den Blutdruck und die Blutfette kontrollieren. In bestimmten Abständen erfolgt u. a. auch eine neurologische Untersuchung, um diabetische Nervenschäden frühzeitig festzustellen. Dabei prüft der Arzt die Hautbeschaffenheit und die Wahrnehmung bestimmter Reize im Bereich der Füße: Sehr trockene Haut, Hornhautschwielen sowie ein verringertes Vibrations-, Temperatur- und Schmerzempfinden können auf das Vorliegen von Nervenschäden hindeuten.

  • Bei Empfindungsstörungen aktiv werden

    Bei Empfindungsstörungen aktiv werden

    Auch Brennen und Kribbeln in den Füßen („Ameisenlaufen“) können erste Anzeichen für eine diabetische Nervenerkrankung sein. Nehmen Sie derartige Empfindungsstörungen ernst und wenden Sie sich an Ihren Arzt. Eine gute Einstellung des Blutzuckerspiegels gehört zu den wichtigen Basismaßnahmen, um einem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken.

    Was viele nicht wissen: Ein Mangel an Vitamin B1 kann Neuropathien auslösen oder verstärken und Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühle in den Füßen hervorrufen. Eine Studie hat gezeigt, dass bei den untersuchten Diabetikern die Vitamin-B1-Konzentrationen im Blutplasma um durchschnittlich 75 Prozent niedriger lagen als bei Gesunden. Für Diabetiker ist daher neben einer guten Blutzuckereinstellung auch der Ausgleich eines Vitamin-B1-Mangels von zentraler Bedeutung.

  • milgamma® protekt

    milgamma® protekt

    Mit milgamma® protekt steht Ihnen die rezeptfreie Lösung bei Nervenschäden (Neuropathien) durch diabetesbedingten Vitamin-B1-Mangel zur Verfügung. Denn milgamma® protekt behebt den Vitamin-B1-Mangel als eine Ursache von Nervenschäden und lindert so neuropathische Begleitsymptome wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Füßen.

    Das Besondere liegt in dem einzigartigen Wirkstoff Benfotiamin: Dabei handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin B1, die 5-mal besser vom Körper aufgenommen werden kann als Vitamin B1 selbst. So kann ein Mangel effektiv ausgeglichen werden.

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  • Die Füße täglich kontrollieren

    Die Füße täglich kontrollieren

    Der sogenannte diabetische Fuß ist eine ernste Langzeitkomplikation bei Diabetes. Nervenschäden in den Beinen führen dazu, dass die Füße besonders anfällig für Verletzungen sind. Gleichzeitig können Betroffene ihre Füße aber nicht mehr richtig wahrnehmen, sodass zum Beispiel kleine Risse, Druckstellen oder Blasen oft lange Zeit unbemerkt bleiben und sich zu tiefen Geschwüren entwickeln können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Füße täglich kontrollieren – denn so können Sie Veränderungen, die rasch behandelt werden müssen, frühzeitig erkennen.

    Wichtig: Unpassende Schuhe gehören zu den häufigsten Auslösern von Fußverletzungen bei Diabetikern. Achten Sie daher schon beim Kauf darauf, dass Ihre Schuhe wirklich gut passen und keine scheuernden Nähte oder andere Stellen mit Verletzungspotenzial aufweisen. Auch Socken und Strümpfe mit zu eng sitzenden Bündchen können Schaden anrichten.

  • Ernährung & Bewegung

    Ernährung & Bewegung

    Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind gesund und zentrale Therapiebausteine bei Diabetes. Speziell bei Typ-2-Diabetes werden daher eine Ernährungsumstellung, der Abbau von Übergewicht und ein angepasstes Fitness-Programm empfohlen. So können Sie viel dazu beitragen, einem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken.

    Wichtig: Rauchen erhöht u. a. das Risiko für diabetische Nervenschäden und kann zudem auch bestehende Beschwerden verstärken. Ähnliches gilt auch für einen hohen Alkoholkonsum. Daher wird Patienten geraten, mit dem Rauchen aufzuhören und höchstens ab und zu Alkohol zu trinken.

  • Bleiben Sie aktiv!

    Bleiben Sie aktiv!

    Trotz aller Einschränkungen, die eine Diabeteserkrankung mit sich bringen kann: Es ist wichtig, dass Sie aktiv bleiben und sich Ihre Lebensfreude bewahren. Mit einer guten Einstellung des Blutzuckers können Diabetiker in der Regel einen weitgehend „normalen“ Alltag leben. Genießen Sie die schönen Dinge im Leben, gehen Sie möglichst viel raus an die frische Luft und verbringen Sie Zeit mit den Menschen, die Ihnen am Herzen liegen – das macht nicht nur gute Laune, sondern gibt auch Kraft für den Alltag.