Antworten auf die häufigsten Fragen zu milgamma® protekt und zur diabetischen Neuropathie

 

Am besten, Sie nehmen die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Wann Sie die Tabletten einnehmen macht keinen Unterschied. Es ist aber ein bestimmtes Ritual empfehlenswert, damit keine Tablette vergessen wird: Zum Beispiel die regelmäßige Einnahme mit anderen Medikamenten oder die Einnahme zum Frühstück oder Mittagessen.

Nein, bei milgamma® protekt-Tabletten fallen keine BEs an. Das Präparat ist im Übrigen auch laktosefrei.

Die Einnahme von milgamma® protekt ist zeitlich nicht limitiert. Abhängig von der Intensität Ihrer Beschwerden oder dem angestrebten Nerven- und Gefäßschutz ist – dank der sehr guten Verträglichkeit – auch eine langfristige Anwendung möglich und sinnvoll.

Nein, Wechselwirkungen mit anderen Diabetes- wie auch Herz-Kreislauf-Präparaten und anderen Medikamenten zur Behandlung der diabetischen Polyneuropathie (Neuropathie) sind nicht bekannt. milgamma® protekt kann somit auch zusammen mit allen Antidiabetika einschließlich Insulin ohne Dosisanpassung angewendet werden.

milgamma® protekt hat keinen Einfluss auf den Blutzucker-Spiegel und beeinflusst Ihre „Blutzucker-Einstellung“ nicht. Das gibt Ihnen die Sicherheit, durch milgamma protekt keine Hypoglykämie zu erleiden.

Nein, denn das Benfotiamin-Präparat ist zwar apothekenpflichtig, aber unterliegt aufgrund seiner guten Verträglichkeit nicht der Verschreibungspflicht. Es kann also ohne Rezept in der Apotheke – und nur dort – gekauft werden.

Weil es sich um ein apothekenpflichtiges Arzneimittel handelt, ist es leider gesetzlich untersagt, Muster direkt an den Kunden abzugeben.

Gesetzliche Krankenkassen ersetzen die Kosten für rezeptfreie Präparate, wie milgamma® protekt, häufig nicht.
Anders sieht es dagegen bei den privaten Krankenversicherern aus. Sie erstatten die Kosten für milgamma® protekt in vielen Fällen. Dies sollten Sie jedoch direkt mit Ihrer privaten Krankenversicherung klären. Lassen Sie sich bei Bedarf eine Bescheinigung von Ihrem Arzt ausstellen, in der die medizinische Notwendigkeit für die Einnahme von milgamma® protekt näher begründet wird.

In milgamma® protekt liegt der Nerven- und Gefäßschutz-Wirkstoff Benfotiamin in einer effektiven Dosierung von 300 mg pro Filmtablette vor. Meist genügt daher die Einnahme von nur 1 Tablette pro Tag, um die erwünschten Wirkungen zu erzielen. Für langfristige Therapien kann sogar eine Dosisreduktion auf täglich 150 mg Benfotiamin erwogen werden: Zu diesem Zweck lassen sich die milgamma® protekt-Filmtabletten gut teilen.

Bei den Medikamenten, die über das zentrale Nervensystem wirken, unterscheidet man Antidepressiva, Antiepileptika und Opioide.
Antidepressiva wirken auf die Konzentration der Botenstoffe Serotonin und Adrenalin. Diese beeinflussen die Reizweiterleitung von Nervenzelle zu Nervenzelle. Durch eine Erhöhung der Konzentration dieser Hormone soll die Funktionsbeeinträchtigung geschädigter Nervenzellen kompensiert werden.
Antiepileptika, auch Antikonsulsiva genannt, wurden ursprünglich zur Behandlung von Krampfanfällen entwickelt. Die Wirkung dieser Substanzklasse auf die Diabetische Neuropathie ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet, dass bestimmte Rezeptoren der Nervenzellen aktiviert werden und es so zu einer Verbesserung der gestörten Reizübertragung kommt.
Opioide sind starke Schmerzmittel. Auch sie wirken an bestimmten Rezeptoren der Nervenzellen. Es kommt zu einer Ausfilterung der unangenehmen Schmerzreize.
Es ist gut, dass es diese Substanzen gibt, denn bei ausgeprägten Symptomen sind sie oft unverzichtbar. Allerdings machen die Wirkstoffe keine Unterschiede zwischen geschädigten oder ungeschädigten Nerven oder um welche Art von Nervenzellen an welcher Stelle im Körper es sich handelt. Entsprechend groß ist auch heute noch – trotz einer Reihe neuer Medikamente – das Potential für Unverträglichkeiten.
Die Einstellung auf die Präparate gestaltet sich meist aufwändig, denn je nach Medikament gibt es für Diabetiker relevante Anwendungsbeschränkungen oder Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit Herz- und Nierenerkrankungen stehen bzw. für ältere Patienten besonders relevant sind. Auch führt die Einnahme in vielen Fällen zu einer unerwünschten Gewichtszunahme.

Zu den rezeptfreien Medikamenten zählt die Alpha-Liponsäure. Dabei handelt es sich um eine vitaminähnliche Fettsäure, ein Naturstoff, der auch im Körper gebildet wird. Alpha-Liponsäure verbessert den Stoffwechsel der Nervenzellen und kann so zu einer Symptombesserung beitragen.
Benfotiamin, ebenfalls ein Naturstoff, wirkt direkt den Ursachen der diabetischen Neuropathie entgegen, in dem es die Bildung der schädlichen AGEs (Advanced Glycation Endproducts) hemmt. Der vitaminähnliche Wirkstoff wird vom Körper besonders gut aufgenommen und ist auch langfristig sehr gut verträglich.
Übrigens: durch körperliche Aktivität und Entspannungstechniken (z. B. Yoga, autogenes Training, Chi-Gong, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und die Feldenkrais-Methode) kann es zu einer zusätzlichen Symptomlinderung kommen.
Dies wird auch über Behandlungstechniken, die die Nerven stimulieren, wie z. B. Akupunktur und transkutane Nervenstimulation, berichtet.

Bei einer Polyneuropathie (poly=viele, Neuropathie=Nervenkrankheit) sind mehrere periphere Nerven geschädigt. Die Erkrankung kann unterschiedliche Symptome verursachen, aber auch asymptomatisch verlaufen. Viele Betroffene leiden unter Beschwerden wie taube oder kribbelnde Füße, häufig treten aber auch Schmerzen auf.
Die häufigsten Ursachen für die Polyneuropathie, die sowohl sensible als auch motorische Nerven betreffen kann, sind der Diabetes mellitus und der chronische Alkoholmissbrauch. Bei der Entstehung einer Diabetischen Polyneuropathie oder Diabetischen Neuropathie spielen sogenannte AGEs (Advanced Glycation Endproducts) eine Schlüsselrolle.

Der Typ-2-Diabetes wurde früher oft als Altersdiabetes bezeichnet, da er vermehrt im höheren Lebensalter auftritt. Durch Übergewicht und Bewegungsmangel kommt die Erkrankung heute allerdings immer häufiger auch bei jungen Menschen vor.
Dem Typ-2-Diabetes liegt zugrunde, dass die Körperzellen nur unzureichend auf das körpereigene Insulin ansprechen. Da der mit der Nahrung aufgenommene Zucker deshalb nicht in die Zellen gelangen kann, erhöht sich langfristig der Blutzuckerspiegel. Anfangs treten dabei meist keine Symptome auf. Die Krankheit wird deshalb oft erst so spät erkannt, dass sie bereits Folgeschäden verursacht hat.
Um die Krankheit zu behandeln, können Arzneimittel, eine Änderung der Lebensgewohnheiten und ggf. das Spritzen von Insulin erforderlich sein.

Ein Typ-2-Diabetes entwickelt sich langsam und bleibt deshalb anfangs häufig unbemerkt. Über einen langen Zeitraum treten keinerlei Beschwerden auf. Deshalb wird die Erkrankung oft erst diagnostiziert, wenn sich bereits Folgeerkrankungen und ihre Symptomen ausbilden. Dazu zählen z. B. Diabetische Neuropathien, der Diabetische Fuß (diabetisches Fußsyndrom), ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

Das Metabolische Syndrom stellt die Vorstufe des Typ-2-Diabetes dar. Die vier Hauptrisiken – Insulinresistenz, stammbetonte Fettsucht, Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck – treten gehäuft familiär auf. Besonders die übermäßige Fettansammlung im Bauchbereich ist für die Entwicklung des Metabolischen Syndroms entscheidend. Das Metabolische Syndrom gilt als Risikofaktor für Gefäßkomplikationen und den Typ-2-Diabetes.

Neuropathische Schmerzen werden durch krankhafte Veränderungen an den Nervenfasern ausgelöst. Im Gegensatz dazu sind bei der normalen physiologischen Reaktion auf einen Schmerzreiz – dem sogenannten nozizeptiven Schmerz – die Nervenstrukturen nicht beschädigt. In diesem Fall leiten die Nervenbahnen lediglich Reize weiter, während bei einer Neuropathie das geschädigte Nervensystem selbst den Schmerz auslöst. Daher werden neuropathische Schmerzen häufig auch als Nervenschmerzen bezeichnet.

Diabetische Empfindungsstörungen sind häufig Warnzeichen dafür, dass der erhöhte Blutzucker bzw. der Typ-2-Diabetes bereits zu einer Schädigung der Nerven und Gefäße geführt hat. Sie äußern sich anfangs meist in den Zehen oder Füßen, z. B. durch Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen. Allerdings können Empfindungsstörungen als Ausdruck einer Neuropathie auch an den Händen oder in den gesamten Beinen auftreten.

 

milgamma® protekt

Bei Menschen mit Diabetes machen sich Nervenschädigungen oft durch unangenehme Empfindungsstörungen wie z. B. Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in den Füßen bemerkbar.

Hauptursache dieser sogenannten Neuropathie sind schädliche Zuckerabbauprodukte, die bei Diabetes infolge des gestörten Stoffwechsels vermehrt entstehen.

milgamma® protekt – zum Schutz von Nerven und Gefäßen – lindert diese Empfindungsstörungen, die Hauptursache für die Entstehung des Diabetischen Fußes sind, effektiv.

 

Alles zur Diabetischen Neuropathie

 

 

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milgamma® protekt wirkt und schützt

  • Lindert Empfindungsstörungen in den Füßen 1,2
  • Wirksamkeit klinisch bewiesen 1
  • Auch langfristig gut verträglich
  • Mit anderen Diabetes- und Herz-Kreislauf-Präparaten kombinierbar
  • Nur 1 x täglich
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