Wirkungsweise des Benfotiamins
Benfotiamin – ein Muss für Diabetiker
Benfotiamin unterstützt die gestörten Stoffwechselfunktionen bei Diabetikern auf vielfältige Art und Weise. So schützt die Vitamin-B1 -Vorstufe die Nervenzellen und Gewebe vor belastenden Abbauprodukten, die bei Diabetikern infolge des gestörten Zuckerstoffwechsels in großen Mengen entstehen können. Dabei erhöht Benfotiamin die Aktivität der sogenannten Transketolase - eines wichtigen, körpereigenen Enzyms zur Entsorgung entsprechender Abbauprodukte des Stoffwechsels - um ein Vielfaches. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bei Diabetikern erhöhter Blutzucker in die erwähnten Abbauprodukte umgewandelt wird, kann auf diese Weise erheblich reduziert werden. Der überschüssige Blutzucker wird über einen „harmlosen“ Stoffwechselweg auf unschädliche Weise entsorgt.
Hierbei verhindert Benfotiamin auch die Ablagerung „verzuckerter Eiweiße bzw. Fette" (Advanced Glycation End products, kurz AGEs) an den Blutgefäßen. Diese Zucker-Eiweiß-Verbindungen treten bei Diabetikern unter Umständen in sehr hoher Konzentration auf und können erhebliche Probleme an den Innenwänden der Blutgefäße verursachen. Die Folgen: Der Blutfluss wird behindert, sogar Thrombenbildungen bis hin zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten können begünstigt werden. Der genaue Wirkmechanismus des Benfotiamins gegen die AGEs ist dabei äußerst komplex und ausgeklügelt: Es beeinflusst einerseits den Zuckerabbau positiv, so dass weniger AGEs im Körper gebildet werden und verhindert andererseits zusätzlich die Anreicherung der AGEs in den Zellen beziehungsweise deren Auswirkungen in den Blutgefäßen.
