Wenn Nerven und Gefäße Warnsignale senden
Kribbeln, Ameisenlaufen, Brennen sowie andere unangenehme Empfindungen bzw.
Schmerzen bis hin zu einem Taubheitsgefühl und vermindertem Schmerz- und Temperaturempfinden
vorwiegend an den Füßen: Das alles können Zeichen einer diabetischen Nervenstörung sein, der so
genannten Neuropathie. Viele Diabetiker sind davon betroffen, wobei sich Folgen bis hin zum „
diabetischen Fuß“ einstellen können. Eine zentrale Ursache liegt in dem um durchschnittlich 75%
erniedrigten
Thiamin-Spiegel bei
Diabetikern – eine Folge des veränderten Stoffwechsels. Das Defizit an diesem Schutzfaktor ist
verantwortlich, dass der in Nervenzellen und Gefäßwänden angereicherte Blutzucker seine schädigende
Wirkung voll entfalten kann.
Die gute Blutzuckereinstellung ist das "A und O". Wertvolle Dienste zur Vorbeugung und
Behandlung entsprechender Nervenstörungen kann der Wirkstoff Benfotiamin leisten. Als fettlösliche
Vorstufe (so genanntes Pro-Drug) des wasserlöslichen Thiamins (Vitamins B
1) erreicht es in weit höheren und damit therapeutisch wirksamen Konzentrationen sein
Zielgebiet, das Nervengewebe.
