Begleit- und Folgeerkrankungen
Schon bei ersten Anzeichen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt
Diabetes kann sich durch verschiedene Anzeichen ankündigen: Wer unter ungewöhnlich großem
Durst, vermehrter Ausscheidung von Harn, scheinbar grundlosem Gewichtsverlust oder häufigen
Infekten leidet, sollte in jedem Fall mit seinem Hausarzt sprechen. Grundsätzlich ist aber die weit
frühere Intervention – Frühdiagnose – von allerhöchster Bedeutung. Denn ein durch Insulinresistenz
verursachter Diabetes sollte schon in seinen Frühstadien therapeutisch angegangen werden. Es
gilt, Blutgefäße und mit ihnen innere Organe wie auch die Nerven möglichst frühzeitig zu
schützen. Eine bekannte Folgeerkrankung, die bei Diabetikern häufig auftritt, ist die Neuropathie
(Erkrankung der Nerven). Durch den erhöhten Blutzuckerwert bzw. Blutzuckerspitzen, etwa nach dem
Essen, werden die empfindlichen Nervenfasern, besonders in den Beinen und Armen, belastet. In der
Folge kommt es zu typischen Missempfindungen wie Kribbeln, Kälte oder Brennen, bis das
Empfindungsvermögen der betroffenen Körperpartien nachlässt. Kleine Verletzungen, Druckstellen oder
Hautinfektionen bleiben dann unbemerkt.
